Wichtigste Erkenntnisse:
- Ertragsskala: Generali erwirtschaftete einen Umsatz von rund 117 Milliarden Euro im letzten Monat des Geschäftsjahres, was für Ertragsstabilität durch diversifizierte Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgeschäfte in mehreren Regionen sorgt.
- Ergebniseffizienz: Ein Betriebsergebnis von rund 8 Milliarden Euro und operative Margen von fast 14% zeigen, dass versicherungstechnische Disziplin der wichtigste Gewinntreiber ist und nicht die Volatilität der Investitionen.
- Kapitaldisziplin: Die Rückzahlung der ewigen Anleihe in Höhe von 350 Mio. £ verbessert die Kapitaleffizienz und senkt die langfristigen Finanzierungskosten, was nachhaltige Ausschüttungen an die Aktionäre unterstützt.
- Kursprognose: Das Modell geht von einem Umsatzwachstum von 4,2 %, einer operativen Marge von 8,6 % und einem 10,0-fachen Kurs-Gewinn-Verhältnis bei einem Kursziel von 38,86 € bis Ende 2027 aus, was eine Gesamtrendite von 11,6 % gegenüber 34,82 € bedeutet.
Assicurazioni Generali(G) ist als diversifizierter globaler Versicherer in den Bereichen Lebens-, Sach- und Unfallversicherung sowie Vermögensverwaltung tätig und erwirtschaftet nachlaufende Erträge in Höhe von rund 117 Mrd. €, die sich an den laufenden Prämien und nicht an Marktzyklen orientieren.
Die jüngsten Entwicklungen, darunter die vorzeitige Tilgung von ewigen Schulden in Höhe von 350 Millionen Pfund, deuten auf ein strafferes Kapitalmanagement hin, da die Gruppe der Flexibilität der Bilanz und der Kosteneffizienz Priorität einräumt.
Die Kernrentabilität des Unternehmens ist mit einem Betriebsergebnis von rund 8 Mrd. € und Margen von etwa 14 % nach wie vor solide, was zeigt, dass die Ertragsdynamik von den versicherungstechnischen Ergebnissen und nicht von Anlagegewinnen getragen wird.
Bei einem Marktwert von fast 45 Milliarden Euro wird erwartet, dass das Ertragswachstum einem stetigen Prämienanstieg in der Lebensversicherung und günstigen Preistrends in der Kfz- und Gewerbeversicherung folgt.
Auch wenn sich die Ertragsqualität verbessert und die Kapitalstärke zunimmt, wird die Aktie weiterhin zu konservativen Versicherermultiplikatoren gehandelt, was die Frage aufwirft, wie viel Umsetzung bereits eingepreist ist.
Was das Modell über die BPE-Aktie aussagt
Wir haben die Bewertung von Generali unter der Annahme eines Umsatzwachstums von 4,2 %, einer operativen Marge von 8,6 % und eines Exit-Multiples von 10,0x bewertet, was eine stabile Underwriting-Ökonomie und disziplinierte Kapitalrenditen in einem reifen Versicherungsgeschäft widerspiegelt.
Da Generali in einem hochspezialisierten Versicherungssektor tätig ist, hängen die Ergebnisse mehr von der Kapitaleffizienz, der Rücklagendisziplin und der Auszahlungsstabilität ab als von konventionellen wachstumsgetriebenen Bewertungsmodellen.
Unter diesen Annahmen weist das Modell auf ein Kursziel von 38,86 € hin, was eine Gesamtrendite von 11,6 % und eine annualisierte Rendite von 5,7 % in den nächsten zwei Jahren impliziert.

Unsere Bewertungsannahmen
Mit dem Bewertungsmodell von TIKR können Sie Ihre eigenen Annahmen für das Umsatzwachstum eines Unternehmens, die operativen Margen und das KGV-Multiple eingeben und die erwarteten Renditen der Aktie berechnen.
Die folgenden Annahmen haben wir für die BPE-Aktie verwendet:
1. Ertragswachstum: 4.2%
Generali hat in der Vergangenheit ein Umsatzwachstum von etwa 3 % bis 4 % pro Jahr erzielt, was seiner Position als reifer Kompositversicherer mit breiter geografischer Präsenz und begrenzter Abhängigkeit von der Volumenausweitung entspricht.
Die jüngste Umsatzdynamik wurde durch höhere Prämien in den Sparten Leben sowie Schaden- und Unfallversicherung gestützt, die durch die immer noch hohen Zinssätze und ein diszipliniertes Underwriting in den europäischen Kernmärkten begünstigt wurden.
Das Wachstum wird durch die Marktreife in Italien und Westeuropa begrenzt, während Asien, das Asset- und Wealth-Management sowie eine selektive Preisanpassung anstelle eines aggressiven Policenwachstums für zusätzliches Potenzial sorgen.
Die Prognose geht von gleichbleibenden Prämieneinnahmen, stabilen Zuflüssen in der Vermögensverwaltung und keinen größeren akquisitionsbedingten Expansionen aus, so dass nur ein begrenzter Spielraum für eine Beschleunigung, aber eine hohe Visibilität für die Stabilität des Ergebnisses besteht.
Die Annahme eines Umsatzwachstums von 4,2% spiegelt den defensiven Versicherungsmix von Generali, die konstante Preisdisziplin und die normalisierten Finanzmarktbedingungen wider.
2. Operative Margen: 8.6%
Die operativen Margen von Generali lagen in der Vergangenheit im Durchschnitt bei 8% bis 9% und spiegeln die Wirtschaftlichkeit des Versicherungsgeschäfts und die Kapitalintensität der Lebens- und Schutzprodukte wider.
Die jüngste Margenentwicklung profitierte von einem günstigen Schadenverlauf, höheren Wiederanlagerenditen und einer disziplinierten Kostenkontrolle, die teilweise durch inflationsbedingte Schäden und höhere Vertriebskosten ausgeglichen wurde.
Da der Rückenwind durch die Zinssätze nachlässt, wird erwartet, dass sich die Margen eher in Richtung langfristiger Durchschnittswerte normalisieren werden, als dass sie die jüngsten Spitzenwerte halten können, insbesondere da die Preise in der Kraftfahrzeug- und Sachversicherung wieder wettbewerbsfähig werden.
Effizienzinitiativen und Portfolio-Optimierung unterstützen die Margenstabilität, aber aufsichtsrechtliche Kapitalanforderungen und Schadenvolatilität begrenzen den Spielraum für eine nachhaltige Margenausweitung.
In Übereinstimmung mit den Konsensprognosen der Analysten spiegeln die operativen Margen von rund 8,6 % eine normalisierte versicherungstechnische Rentabilität wider, die eher durch Kapitaldisziplin als durch zyklische Rückenwinde unterstützt wird.
3. Exit P/E Multiple: 10x
Generali wurde in der Vergangenheit zu Gewinnmultiplikatoren zwischen dem 9- und 12-fachen gehandelt, was dem reifen Wachstumsprofil und der einkommensorientierten Aktionärsbasis entspricht.
Die aktuelle Bewertung spiegelt die Zurückhaltung der Anleger gegenüber Versicherern wider, da sich die Zinserwartungen stabilisieren und Kapitalrenditen an die Stelle von wachstumsgetriebenen Bewertungsstorys treten.
Das Modell geht nicht von einer stimmungsbedingten Wertsteigerung aus, sondern verankert die Bewertung auf der Grundlage einer normalisierten Rentabilität und stetiger Kapitalerträge, die für große europäische Versicherer typisch sind.
Basierend auf den Konsensschätzungen der Analysten stellt ein 10-faches Exit KGV eine ausgewogene Position dar, die die Stabilität von Generali anerkennt und gleichzeitig den begrenzten Spielraum für eine mehrfache Expansion berücksichtigt.
Was passiert, wenn die Dinge besser oder schlechter laufen?
Die Ergebnisse von Assicurazioni Generali hängen von der Underwriting-Disziplin, der Kapitalallokation und den Investitionsrenditen im Lebens- und Sachversicherungsgeschäft ab, wodurch sich eine Reihe möglicher Pfade bis 2029 ergeben.
- Low Case: Wenn sich das Prämienwachstum aufgrund des wettbewerbsbedingten Preisdrucks verlangsamt und die Schadensnormalisierung hoch bleibt, wachsen die Einnahmen um 3,5 %, die Margen bleiben bei 4,3 %, und die Bewertung bleibt eingeschränkt, wobei die Renditen hauptsächlich an Dividenden gebunden sind → 0,3 % annualisierte Rendite.
- Mid Case: Bei stabilem Core Underwriting, diszipliniertem Kapitalmanagement und stetigen Kapitalerträgen liegt das Ertragswachstum bei 3,9 %, die Margen verbessern sich in Richtung 4,6 % und die Bewertung hält das Ertragswachstum aufrecht, was ein moderates Aufwärtspotenzial unterstützt → 5,6 % annualisierte Rendite.
- High Case: Wenn die Preisdisziplin anhält, sich die Schadentrends normalisieren und die Vermögensverwaltung weiter wächst, erreichen die Erträge 4,3 %, die Margen nähern sich 4,8 %, und der Bewertungsdruck lässt nach, was einen stärkeren Kursanstieg unterstützt → 9,7 % annualisierte Rendite.
Was jetzt am meisten zählt, ist die Umsetzung im Underwriting und der Kapitaleinsatz und nicht ein aggressives Wachstum, da kleine Veränderungen bei Margen und Renditen die langfristigen Ergebnisse maßgeblich beeinflussen.

Das mittlere Kursziel von 43,21 € ist durch stetiges Ertragswachstum und Kapitalrenditen erreichbar, ohne sich auf die Ausweitung von Multiples oder optimistische Annahmen zu verlassen.
Wie viel Aufwärtspotenzial hat die Aktie von hier aus?
Mit dem neuen Bewertungsmodell von TIKR können Sie das Kurspotenzial einer Aktie in weniger als einer Minute abschätzen.
Dazu sind nur drei einfache Eingaben erforderlich:
- Umsatzwachstum
- Operative Margen
- Exit P/E-Multiple
Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie eingeben sollen, füllt TIKR jede Eingabe automatisch aus und verwendet dabei die Konsensschätzungen der Analysten, um Ihnen einen schnellen und zuverlässigen Ausgangspunkt zu geben.
Von dort aus berechnet TIKR den potenziellen Aktienkurs und die Gesamtrendite in Bullen-, Basis- und Bären-Szenarien, damit Sie schnell erkennen können, ob eine Aktie unter- oder überbewertet erscheint.
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Haftungsausschluss:
Bitte beachten Sie, dass die Artikel auf TIKR nicht als Anlage- oder Finanzberatung von TIKR oder unserem Inhaltsteam gedacht sind und auch keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Aktien darstellen. Wir erstellen unsere Inhalte auf der Grundlage der Anlagedaten von TIKR Terminal und der Schätzungen von Analysten. Unsere Analysen enthalten möglicherweise keine aktuellen Unternehmensnachrichten oder wichtige Updates. TIKR hat keine Position in den genannten Aktien. Vielen Dank für die Lektüre und viel Spaß beim Investieren!