Merck stieg diese Woche um 6%. Hier ist, was die Aktie im Jahr 2026 antreiben könnte

Nikko Henson4 Minuten gelesen
Rezensiert von: Thomas Richmond
Zuletzt aktualisiert May 29, 2026

Wichtige Statistiken für die MRK-Aktie

  • Performance in der letzten Woche: 6%
  • 52-Wochen-Spanne: $75 bis $125
  • Bewertungsmodell Kursziel: $141
  • Implizites Aufwärtspotenzial: 18%

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Was ist passiert?

Merck & Co, Inc. Aktie stieg in dieser Woche um etwa 6% und schloss bei 120 $ pro Aktie, da die Anleger eine klarere Antwort auf die größte Frage des Marktes rund um das Unternehmen erhielten: ob es genügend neue Wachstumstreiber aufbauen kann, bevor Keytruda, sein Blockbuster-Krebsimmuntherapeutikum, später in diesem Jahrzehnt unter großen Patentdruck gerät. Damit steht Merck in engem Vergleich mit Bristol Myers Squibb, Pfizer, Roche, AstraZeneca, Johnson & Johnson und Gilead Sciences, denn große Arzneimittelhersteller werden nach Patentklippen, Onkologie-Pipelines und danach beurteilt, ob neuere Medikamente alternde Blockbuster ersetzen können.

Die Aktie legte zu, weil die Onkologie-Pipeline von Merck zwei rechtzeitige Updates lieferte, die die Wachstumsstory nach Keytruda glaubwürdiger erscheinen ließen. Sacituzumab Tirumotecan oder Sac-TMT ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das die Krebstherapie direkter an die Tumorzellen herantragen soll. In Kombination mit Keytruda verringerte es das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung oder des Todes um 65 % in einer chinesischen Lungenkrebsstudie mit mehr als 400 Patienten im Spätstadium. Keytruda plus Padcev erhielt außerdem ein positives CHMP-Gutachten der EU für bestimmte Erwachsene mit muskelinvasivem Blasenkrebs, was einen weiteren möglichen Expansionspfad für Mercks wichtigstes Krebsgeschäft darstellt.

Die Nachrichten aus der Pipeline stützten sich auf die Gewinnmitteilung von Merck für das erste Quartal, in der das Management mitteilte, dass der Gesamtumsatz um 5 % auf 16,3 Mrd. US-Dollar gestiegen ist, unterstützt durch die Bereiche Onkologie, Tiergesundheit und neue Produkteinführungen. CEO Rob Davis sagte, dass die Portfolioumstellung des Unternehmens "auf gutem Wege" sei, während Merck einen Umsatz der Keytruda-Familie in Höhe von 8,0 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 8 % ohne Berücksichtigung von Wechselkursen, einen Umsatz von 525 Mio. US-Dollar mit Winrevair und einen Umsatzanstieg von 6 % ohne Berücksichtigung von Wechselkursen mit Animal Health meldete. Das Management reduzierte und erhöhte außerdem seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2026 auf 65,8 bis 67,0 Milliarden US-Dollar Umsatz und ein EPS von 5,04 bis 5,16 US-Dollar.

Jüngste Updates von Analysten und Institutionen trugen zur Erholung bei, aber der Fortschritt in der Onkologie war der Hauptkatalysator. Goldman Sachs hob sein Kursziel für Merck von 133 auf 137 US-Dollar an, während sich andere Analystenkommentare auf die Frage konzentrierten, ob die neueren Medikamente und die Pipeline von Merck den zukünftigen Druck auf Keytruda ausgleichen können. Die institutionellen Updates waren gemischt, wobei einige Firmen ihre Positionen reduzierten und andere Aktien hinzufügten, aber das Wichtigste ist, dass die jüngsten Krebsdaten von Merck den Anlegern einen stärkeren Grund gaben, über die Gardasil-Schwäche hinwegzusehen und sich auf die nächsten Wachstumstreiber des Unternehmens zu konzentrieren.

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Ist MRK unterbewertet?

Unter Bewertungsannahmen wird die Aktie modelliert mit:

  • Umsatzwachstum (CAGR): 5%
  • Operative Margen: 36%
  • Exit P/E Multiple: 14x

Die Ertragsaussichten von Merck hängen immer noch davon ab, ob das Unternehmen die derzeitige Stärke von Keytruda in eine breitere Onkologieplattform umwandeln kann, bevor der Patentdruck zu einem größeren Problem wird.

Die eindeutigsten Wachstumstreiber sind die Ausweitung von Keytruda auf Krebserkrankungen in früheren Stadien, die Einführung von Winrevair bei pulmonaler arterieller Hypertonie und die Fortschritte von sac-TMT als potenzieller Wachstumsmotor für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate.

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MRK-Umsatz- und Analystenschätzungen über fünf Jahre

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Die Margen bleiben wichtig, da Merck immer noch stark in F&E, Produkteinführungen und Geschäftsentwicklung investiert. Ein stärkerer Mix aus Onkologie und Spezialmedikamenten könnte dazu beitragen, die Erträge zu schützen, selbst wenn Gardasil uneinheitlich bleibt.

Auf der Grundlage dieser Inputs schätzt das Modell ein Kursziel von etwa 140 $, was ein Gesamtaufwärtspotenzial von etwa 18 % impliziert, was darauf hindeutet, dass Merck zu den aktuellen Preisen leicht unterbewertet ist.

Auf dem aktuellen Niveau hängt das Setup von Merck von einer stärkeren Umsetzung im Bereich Onkologie, dem Wachstum von Winrevair, den Ergebnissen der Pipeline und einem klareren Beweis dafür ab, dass das Unternehmen in der Zeit nach dem Übergang zu Keytruda weiter wachsen kann.

Wie viel Aufwärtspotenzial hat die MRK-Aktie von hier aus?

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Dazu sind nur drei einfache Eingaben erforderlich:

  1. Umsatzwachstum
  2. Operative Margen
  3. Exit KGV-Multiple

Anschließend berechnet TIKR den potenziellen Aktienkurs und die Gesamtrendite in Bullen-, Basis- und Bären-Szenarien, sodass Sie schnell erkennen können, ob eine Aktie unter- oder überbewertet ist.

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