Kennzahlen zur Bank of America-Aktie
- Kursveränderung für BAC-Aktien: -3,3%
- $BAC Aktienkurs per 14. Januar: $52.60
- 52-Wochen-Hoch: $57,55
- $BAC-Aktienkursziel: $62,10
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Was ist passiert?
Die Aktien der Bank of America (BAC) fielen am Mittwochim frühen Handel um mehr als 3%, obwohl die Ergebnisse für das vierte Quartal die Schätzungen der Wall Street leicht übertrafen.
BofA meldete einen Gewinn von $7,6 Milliarden, 12% mehr als im Vorjahr, mit einem Gewinn pro Aktie von $0,98 gegenüber den von Analysten erwarteten $0,96.
Der Umsatz kletterte um 7,1 % auf 28,53 Mrd. $ und übertraf damit die Konsensschätzung von 27,94 Mrd. $. Das Ergebnis wurde von mehreren Quellen getragen.
- Der Nettozinsertrag stieg um 9,7 % auf 15,92 Mrd. $ und lag damit um 240 Mio. $ über den Prognosen.
- Die Erträge aus dem Aktienhandel stiegen um 23% auf 2,02 Mrd. $ und übertrafen damit die Schätzungen um 160 Mio. $.
CEO Brian Moynihan äußerte sich mit Blick auf die Wirtschaft optimistisch:
"Da sich Verbraucher und Unternehmen als widerstandsfähig erweisen und das regulatorische Umfeld sowie die Steuer- und Handelspolitik immer stärker in den Fokus rücken, erwarten wir für das kommende Jahr ein weiteres Wirtschaftswachstum. Auch wenn weiterhin eine Reihe von Risiken bestehen, sind wir für die US-Wirtschaft im Jahr 2026 optimistisch."

Die Bank profitierte auch von geringer als erwarteten Kreditverlusten. Die Rückstellungen für Kreditverluste beliefen sich auf 1,31 Mrd. $ und lagen damit etwa 190 Mio. $ unter den Prognosen der Analysten. Dies deutet darauf hin, dass das Verbraucherkreditgeschäft trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit stabil bleibt.
Was uns der Markt über die BAC-Aktie sagt
Der Ausverkauf der BAC-Aktie trotz des soliden Quartals deutet darauf hin, dass die Anleger nach einem starken Jahr 2025 Gewinne mitnehmen. Die Aktien stiegen im vergangenen Jahr um 25 %, da sinkende Zinssätze und steigende Gebühren im Investmentbanking dem gesamten Bankensektor Auftrieb verliehen. Da sich die Aktie ihrem 52-Wochen-Hoch nähert, scheinen einige Händler ihre Gewinne zu sichern.
Es stellt sich auch die Frage der Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse der Bank of America verdeutlichten den Rückenwind, der den Sektor antreibt: stabile Verbraucherkredite, sich erholende Investmentbanking-Aktivitäten und starke Handelserträge. Aber können sich diese Trends fortsetzen?
Besonders wichtig ist der überdurchschnittliche Nettozinsertrag. Diese Kennzahl misst die Differenz zwischen dem, was Banken mit Krediten verdienen, und dem, was sie den Einlegern zahlen. Steigende Nettozinserträge deuten darauf hin, dass die Bank of America den Übergang zu niedrigeren Zinssätzen erfolgreich bewältigt. Der Anstieg um 9,7 % lag deutlich über den Erwartungen und dürfte die Sorgen über einen Druck auf die Margen verringern.
Der Aktienhandel war die eigentliche Sensation. Die Erträge stiegen um 23 %, da die Marktvolatilität und die steigenden Aktienkurse die Kundenaktivität erhöhten. Der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren war schwächer, stieg nur um 1,5 % und verfehlte die Schätzungen um 120 Mio. USD. Diese Divergenz zeigt, wie sich die verschiedenen Teile des Handelsgeschäfts entwickeln.
Die Gebühren im Investmentbanking blieben im Wesentlichen unverändert bei 1,67 Mrd. USD und entsprachen damit den Schätzungen. Der von allen erwartete Aufschwung im Bereich Fusionen und Übernahmen ist noch nicht vollständig eingetreten. Da sich aber das regulatorische Umfeld unter der neuen Regierung möglicherweise lockert, könnte die Aktivität bei Fusionen und Übernahmen im Jahr 2026 wieder zunehmen.
Die Kreditqualität bleibt solide. Niedrigere Rückstellungen für Kreditausfälle als erwartet deuten darauf hin, dass die Verbraucher ihre Rechnungen immer noch pünktlich bezahlen.
Dies ist für die BAC-Aktie von entscheidender Bedeutung, da die Bank durch Kreditkarten und Hypotheken stark im Verbraucherkreditgeschäft engagiert ist. Sollten die Verbraucher in höherem Maße in Verzug geraten, könnte dies die Erträge beeinträchtigen.
Das Hauptrisiko ist die Bewertung. Nach der Rallye des letzten Jahres werden die Banken nicht mehr mit Krisenabschlägen gehandelt. Die Anleger wollen Beweise dafür sehen, dass die Erträge bis 2026 weiter steigen können.
Moynihans optimistische Kommentare deuten darauf hin, dass das Management zuversichtlich ist, aber der Markt muss sehen, wie sich das in den Zahlen niederschlägt.
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