Kennzahlen zur Planet Labs-Aktie
- Preisveränderung für Planet Labs-Aktien: 12%
- $PL Aktienkurs zum 12. Januar: $25.44
- 52-Wochen-Hoch: $25,56
- $PL-Aktienkursziel: $19,48
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Was ist passiert?
Die Aktien von Planet Labs(PL) stiegen um 12%, nachdem das Unternehmen einen mehrjährigen Vertrag im niedrigen 9-stelligen Bereich mit den schwedischen Streitkräften bekannt gab.
Nach ähnlichen Vereinbarungen mit Japan (über JSAT) und Deutschland ist dies bereits der dritte Vertrag über Satellitendienste, den Planet Labs im letzten Jahr abgeschlossen hat. Die PL-Aktie stieg sprunghaft an, als die Anleger die Nachricht verdauten, dass Planet nicht mehr nur Daten verkauft, sondern ganze Satelliten an Regierungen.
Der schwedische Vertrag ist aus mehreren Gründen bemerkenswert.
- Erstens wird Schweden tatsächlich eine Reihe von Planet-Satelliten besitzen und nicht nur Kapazitäten mieten oder Daten kaufen. Dies stellt eine Abkehr vom traditionellen Geschäftsmodell von Planet dar, bei dem das Unternehmen die Satelliten besaß und Datenabonnements verkaufte.
- Zweitens umfasst die Vereinbarung sowohl Hardware (die Satelliten selbst) als auch Software (die Aufklärungslösungen und hochauflösenden Bilder von Planet). Durch diese Kombination positioniert sich Planet Labs als umfassender Anbieter von Weltraumdiensten, nicht nur als Datenunternehmen.
CEO Will Marshall bezeichnete das Geschäft als Teil von Europas Bestreben, souveräne Raumfahrtkapazitäten zu schaffen: "Europa braucht seine eigenen Augen, und Schweden geht dabei voran", sagte er.
Die Dringlichkeit liegt auf der Hand: Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen (einschließlich des Krieges in der Ukraine) sind die Länder bestrebt, ihre eigene Infrastruktur für die Informationsgewinnung zu sichern.
Die agile Raumfahrtmethodik von Planet ermöglicht es Regierungen, Satelliten schnell einzusetzen, ohne eigene Systeme von Grund auf zu entwickeln, was Jahre dauern und weitaus mehr kosten würde.

Die Übernahme ist auch ein Zeichen dafür, dass das Satellitendienstleistungsmodell von Planet an Zugkraft gewinnt. In den letzten 12 Monaten hat das Unternehmen Verträge über Satellitendienste im Gesamtwert von über einer halben Milliarde Dollar abgeschlossen.
Das ist eine gewaltige Veränderung für ein Unternehmen, das in den letzten zwölf Monaten einen Umsatz von 282 Millionen Dollar erwirtschaftete. Wenn diese Verträge wie erwartet anlaufen, könnte die Planet Labs-Aktie in den kommenden Quartalen einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnen.
Was uns der Markt über die Planet Labs-Aktie sagt
Der Kursanstieg der Planet Labs-Aktie um 12 % spiegelt die Begeisterung der Anleger über das Geschäftsmodell der Satellitendienste wider.
Jahrelang war das Kernangebot von Planet Labs die einzigartige tägliche Abtastung der Erde - 200 Millionen Quadratkilometer Land, Küsten und offenes Wasser, jeden einzelnen Tag.
Diese Fähigkeit ist immer noch unübertroffen, aber es ist ein kapitalintensives Geschäft. Der Bau, der Start und die Wartung von Satelliten kosten Geld, und der Gewinn wird durch den Verkauf von Datenabonnements erzielt.
Satellitendienste stellen dieses Modell auf den Kopf. Anstatt dass Planet die Rechnung für die gesamte Konstellation bezahlt, zahlen die Regierungen nun im Voraus für die zugewiesene Kapazität oder den direkten Besitz.
Das verbessert die Cashflow-Dynamik von Planet und beschleunigt den Ausbau der Satellitenflotte. Je mehr Satelliten Planet in Betrieb nimmt, desto besser sind die Wiederholungsraten für alle Kunden. So entsteht ein positiver Kreislauf, bei dem Verträge über Satellitendienste Kapazitätserweiterungen finanzieren, die der gesamten Plattform zugute kommen.
Eine wichtige Kennzahl, die man im Auge behalten sollte, ist der Auftragsbestand von Planet, der sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 26 auf 736 Millionen US-Dollar belief - das Dreifache des Wertes von vor einem Jahr. Dies gibt dem Unternehmen eine hohe Umsatzvisibilität für das nächste Jahr.
CFO Ashley Johnson betonte, dass Planet für das gesamte Geschäftsjahr einen positiven freien Cashflow erwartet, ein Jahr früher als geplant. Die Verträge über Satellitendienste sind ein wichtiger Grund dafür.
Der Verkauf von Satelliten verändert die Umsatzrealisierung und das Margenprofil von Planet. Wenn Planet die Satelliten besitzt und Daten verkauft, werden die Einnahmen im Rahmen eines Abonnementmodells im Laufe der Zeit verbucht.
Beim direkten Verkauf von Satelliten werden die Einnahmen im Voraus (oder über den Bauzeitraum) verbucht, aber die Bruttomargen können sich verringern, da Hardware niedrigere Margen als Software aufweist.
Das Management von Planet Labs hat deutlich gemacht, dass das langfristige Ziel nach wie vor Bruttomargen von über 60 % und bereinigte EBITDA-Margen von über 25 % sind, aber die Mischung wird schwanken, je nachdem, wie viele Satellitendienstleistungsgeschäfte abgeschlossen werden.
Für Anleger, die Planet Labs-Aktien beobachten, ist die entscheidende Frage, ob diese Verlagerung hin zu Satellitendiensten nachhaltig ist. Die Antwort scheint ja zu sein. Die Nachfrage nach staatlichen Raumfahrtkapazitäten explodiert, insbesondere in Europa und Asien.
Die Länder wollen sich bei der Beschaffung wichtiger Geheimdienstdaten nicht auf die USA oder andere Nationen verlassen - sie wollen ihre eigenen Systeme. Das flexible Raumfahrtmodell von Planet ermöglicht dies zu einem Bruchteil der Kosten und des Zeitaufwands, die für den Aufbau einer Konstellation von Grund auf erforderlich wären.
Und jetzt kommt der Clou: Selbst wenn Schweden Eigentümer der Satelliten ist, behält Planet das Recht, überschüssige Kapazitäten außerhalb des schwedischen Interessengebiets zu vermarkten.
Das bedeutet, dass Planet im Voraus für den Bau der Satelliten bezahlt wird und dann wiederkehrende Einnahmen mit derselben Hardware erzielt. Das ist das Beste aus beiden Welten.
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