Wichtige Daten zur SAP-Aktie
- Performance der letzten Woche: 1,5%
- 52-Wochen-Spanne: €138 bis €274
- Bewertungsmodell Kursziel: $225
- Implizites Aufwärtspotenzial: 52,1% über 2,7 Jahre
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Was ist passiert?
SAP SE (SAP) legte in der vergangenen Woche um etwa 1,5 % zu, aber die Aktie liegt nach wie vor deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 274 €. Der aktuelle Kurs von knapp 148 € bedeutet einen Rückgang von mehr als 45 % gegenüber dem Höchststand des letzten Jahres. Die jüngsten Quartalsergebnisse von SAP gaben den Anlegern jedoch Grund zum Optimismus.
Im ersten Quartal 2026 kletterte der Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorjahr um 17 % auf 2,7 Mrd. €, und der Gesamtumsatz stieg um 6 % auf 9,6 Mrd. €. Der Cloud-Umsatz, der sich auf Software bezieht, die über das Internet auf wiederkehrender Abonnementbasis bereitgestellt und nicht lokal installiert wird, erreichte in diesem Quartal fast 6 Milliarden Euro. Diese Ergebnisse bestätigen, dass sich die Verlagerung von traditioneller Unternehmenssoftware in die Cloud beschleunigt und zu einer starken und wachsenden Rentabilität führt.
Anfang Mai 2026 gab SAP außerdem zwei bedeutende Übernahmen bekannt. Das Unternehmen vereinbarte den Kauf von Prior Labs, einem Entwickler von KI-gestützten Anwendungen, und unterzeichnete eine Vereinbarung zur Übernahme von Dremio, einer Data-Lakehouse-Plattform, die die Möglichkeiten der Business Data Cloud von SAP erweitert.
Ein Data Lakehouse ist eine Art von Datenarchitektur, die die Flexibilität eines Data Lakes mit der Struktur eines Data Warehouses kombiniert. SAP arbeitet außerdem mit Google Cloud zusammen, um Multi-Agenten-KI-Tools für Marketing- und Betriebsteams in Unternehmen bereitzustellen.
Vor der Hauptversammlung am 5. Mai schlug SAP eine Dividende von 2,50 Euro pro Aktie vor. BlackRock hat außerdem seinen Stimmrechtsanteil auf 6,49 % erhöht. Die SAP Sapphire, die wichtigste Jahreskonferenz des Unternehmens vom 19. bis 21. Mai, ist eine wichtige Veranstaltung, auf der SAP in der Regel seine Produkt-Roadmap und KI-Strategie für das kommende Jahr vorstellt.
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Ist die SAP-Aktie unterbewertet?

Unter den Annahmen des Bewertungsmodells, die bis zum 31.12.28 realisiert wurden, wird die Aktie wie folgt modelliert:
- Umsatzwachstum (CAGR): 11%
- Operative Margen: 30.5%
- Exit P/E Multiple: 19,9x
Auf der Grundlage dieser Inputs schätzt das Modell ein Kursziel von 225 €, was ein Gesamtaufwärtspotenzial von 52,1 % gegenüber dem aktuellen Aktienkurs und eine annualisierte Rendite von 17,1 % über die nächsten 2,7 Jahre bedeutet.
Eine annualisierte Rendite von 17,1 % liegt deutlich über der Schwelle von 10 %, die eine äußerst attraktive Anlagemöglichkeit definiert. Und da SAP von seinem 52-Wochen-Hoch deutlich zurückgekommen ist, können langfristige Anleger zu einem wesentlich günstigeren Preis als noch vor einem Jahr auf ein wachsendes Unternehmenssoftwaregeschäft zugreifen.

Das Umsatzwachstum von 11,0 % wird durch die beschleunigte Umstellung der SAP auf die Cloud unterstützt. Der Cloud-Umsatz wächst schneller als der Gesamtumsatz, und die Analysten prognostizieren eine 2-Jahres-CAGR für den Umsatz von 10,9 %.
Der Kundenstamm von SAP umfasst globale Unternehmen aus nahezu allen Branchen, was zu einer stabilen und wiederkehrenden Umsatzquelle führt. Neue KI-Funktionen, die in bestehende Produkte eingebettet sind, schaffen zudem Upselling-Möglichkeiten, ohne dass die Kunden die Plattform wechseln müssen.
Ein Exit-KGV von 19,9 stellt einen deutlichen Abschlag gegenüber den jüngsten Kursen von SAP dar. Das LTM-Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie liegt bei 23,7x und das historische 1-Jahres-Multiple bei 32,5x, so dass das Modell von einer Kompression auf ein normaleres Niveau ausgeht.
Wenn SAP jedoch weiterhin zweistellige Wachstumsraten bei den Cloud-Umsätzen erzielt und die Margen in Richtung 30,5 % anhebt, erscheint das aktuelle Umfeld zunehmend attraktiv. Das Konsensziel der Wall Street in Höhe von 216 € unterstützt ebenfalls die Ansicht, dass von den aktuellen Niveaus aus ein erhebliches Aufwärtspotenzial besteht.
Was treibt die SAP Aktie in der Zukunft?
Die SAP Sapphire, die Jahreskonferenz des Unternehmens vom 19. bis 21. Mai, ist der wichtigste kurzfristige Katalysator. Auf dieser Veranstaltung stellt SAP in der Regel neue Produkte, Cloud-Innovationen und strategische Prioritäten für Unternehmenskunden und Investoren weltweit vor. Eine starke Produktpräsentation rund um KI- und Cloud-Funktionen könnte dazu beitragen, dass sich die Aktie von ihrem derzeit niedrigen Niveau deutlich erholt.
Die KI-Akquisitionsstrategie ist ebenfalls ein wichtiges Thema für Investoren. SAP hat in derselben Woche sowohl Prior Labs als auch Dremio übernommen, was auf ein aggressives Tempo bei der Übernahme von KI-Unternehmen hindeutet.
Und die Multi-Agenten-KI-Partnerschaft mit Google Cloud zeigt das Engagement der SAP, KI-Funktionen direkt in ihre Unternehmenssoftware einzubinden. Die Anleger werden sehen wollen, wie sich diese Übernahmen in den kommenden Quartalen in messbarem Umsatzwachstum und Kundenakzeptanz niederschlagen.
Die Entwicklung des Cloud-Umsatzes ist nach wie vor der wichtigste finanzielle Treiber für die Investitionsthese. Das Cloud-Segment der SAP generiert berechenbare, wiederkehrende Umsätze, und die Margen verbessern sich tendenziell natürlich, wenn das Geschäft weiter skaliert wird.
DerCloud-Umsatz von fast 6 Mrd. €im ersten Quartal stellt bereits eine der größten Umsatzbasen für Cloud-Software in der gesamten europäischen Technologiebranche dar. Jeder zusätzliche Prozentpunkt des Cloud-Wachstums ist bei dieser Größenordnung von Bedeutung.
Die Ergebnissefür Q2 2026 werden am 23. Juli 2026 erwartet. Die Anleger werden sich auf das Cloud-Umsatzwachstum, die Verbesserung der operativen Marge und die aktualisierten Prognosen des Managements für das Gesamtjahr konzentrieren.
Da die Übernahmen von Prior Labs und Dremio gerade erst angekündigt wurden, werden frühe Kommentare zu den Integrationsplänen und den erwarteten Umsatzbeiträgen ebenfalls wichtig sein. Ein starkes 2. Quartal könnte bestätigen, dass die langfristige These von SAP intakt ist, und das implizite Aufwärtspotenzial des Modells auf 225 € rechtfertigen.
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