Wichtige Statistiken für die MRK-Aktie
- Performance der letzten Woche: -0,43%
- 52-Wochen-Spanne: $73 bis $123
- Aktueller Kurs: $122
Was ist mit der Merck-Aktie passiert?
Die Aktien von Merck(MRK) haben seit Anfang Februar um 10 % zugelegt und halten sich trotz einer vollgepackten Woche mit Pipeline-Katalysatoren in der Nähe des aktuellen Niveaus, da sich die Anleger stattdessen auf die unter dem Konsens liegenden Prognosen des Unternehmens für 2026 konzentrierten.
Die Ergebnisse von Merck für das vierte Quartal 2025 waren zweigeteilt: Der weltweite Umsatz von $16,40 Mrd. übertraf die Schätzungen von $16,19 Mrd. und das bereinigte Ergebnis je Aktie von $2,04 übertraf die Prognose von $2,01, aber die Umsatzprognose für 2026 von $65,5 Mrd. bis $67,0 Mrd. lag unter der Erwartung der Wall Street von $67,60 Mrd.
Die Verfehlung der Prognose wurde durch eine einmalige Belastung von 3,65 $ pro Aktie im Zusammenhang mit der Cidara-Übernahme verschärft, wodurch die Prognose für das bereinigte EPS 2026 auf 5,00 bis 5,15 $ gegenüber den Erwartungen der Analysten von 5,36 $ gesenkt wurde.
Die FDA-Zulassung eines neuen KEYTRUDA-Therapieschemas zur Behandlung von platinresistentem Eierstockkrebs, eine subkutane KEYTRUDA-Zulassung in Kanada und positive Phase-3-RSV-Daten für ENFLONSIA wurden alle innerhalb weniger Tage veröffentlicht.
Der Markt beginnt, Merck weniger als ein von KEYTRUDA abhängiges Unternehmen und mehr als eine diversifizierte Biopharma-Plattform zu sehen, wobei die neue KI-Kooperation mit der Mayo Clinic, die RSV-Franchise und die Krebsimpfstoff-Partnerschaft mit Moderna allesamt eine langfristige Pipeline-Tiefe signalisieren.
Mehrere leitende Angestellte, darunter der CMO, der EVP General Counsel und der Chief Digital Officer, haben zwischen dem 6. und dem 13. Februar Aktien veräußert, was die Stimmung trotz der starken Pipeline-Nachrichten wahrscheinlich belastet hat.
Wohin steuert die Merck-Aktie?
Die gute Performance von Merck im Februar dieses Jahres und die schnellen Katalysatoren in der Pipeline deuten darauf hin, dass es bei der kurzfristigen Entwicklung der Aktie weniger um die Verfehlung der Prognosen geht als vielmehr um die Frage, ob die zunehmenden Indikationen von KEYTRUDA die Umsatzeinbußen im Jahr 2026 und darüber hinaus ausgleichen können.
Die fundamentalen Bedenken sind real, da das EPS im Jahr 2026 voraussichtlich um 42,7 % auf 5,14 USD sinken wird und die Nettogewinnmargen von 34,6 % im Jahr 2025 auf 19,2 % im Jahr 2026 stark zurückgehen werden, was größtenteils auf die einmaligen Kosten für die Übernahme von Cidara in Höhe von 3,65 USD pro Aktie zurückzuführen ist.

Die Wall Street bleibt trotz des Rauschs weitgehend konstruktiv, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 124,88 $ bei 26 Analysten, was einem Aufwärtspotenzial von 2,6 % gegenüber dem aktuellen Kurs von 121,66 $ entspricht, unterstützt durch 15 Käufe, 2 Outperforms und 11 Holds.
Die Zielspanne signalisiert eine echte Uneinigkeit über den Übergang von Merck nach der Einführung von KEYTRUDA, wobei der Höchstkurs bei 150 $ und der Tiefstkurs bei 100 $ liegt, eine Lücke von 50 $, die eine echte Unsicherheit über die Ausführung der Pipeline und die Integration von Cidara widerspiegelt.

Das Bewertungsmodell von TIKR ist deutlich optimistischer als das der Börse und prognostiziert ein mittleres Kursziel von 179,91 $ bis Dezember 2030, was einer Gesamtrendite von 47,9 % gegenüber dem aktuellen Niveau und einem annualisierten IRR von 8,4 % pro Jahr entspricht.
Dieser Optimismus beruht auf der Annahme des Modells, dass sich die Nettogewinnspannen bis 2031 auf 33,2 % erholen und damit den Rückgang von 2026 vollständig aufheben, wobei selbst das Low-Case-Szenario einen Aktienkurs von 150,38 $ und ein Gesamtaufwärtspotenzial von über 23 % gegenüber dem heutigen Stand prognostiziert.
Das größte Risiko ist nicht die Belastung durch Cidara selbst, sondern die strukturelle Frage, was das Wachstum von Merck nach dem nahenden Patentablauf von KEYTRUDA antreibt, wobei die EBIT-Margen bereits von 41,2 % im Jahr 2025 auf 27,2 % im Jahr 2026 fallen sollen.
Mit einem Kurs von 121,66 $ scheint Merck im Vergleich zu seinem Modellziel von 179,91 $ wirklich unterbewertet zu sein, was das Unternehmen zu einem überzeugenden langfristigen Kauf für geduldige Anleger macht, die bereit sind, über das Ertragsrauschen des Jahres 2026 hinaus auf die längerfristigen Vorteile der Pipeline zu schauen.
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