Wichtige Statistiken für die Trip.com-Aktie
- Kursveränderung für TCOM Aktie: -15%
- $TCOM Aktienkurs zum 14. Januar: $75
- 52-Wochen-Hoch: $79
- $TCOM-Aktienkursziel: $87
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Was ist passiert?
Die Aktie von Trip.com(TCOM) brach heute um 15% ein, nachdem das Unternehmen bekannt gab, dass die oberste chinesische Aufsichtsbehörde gegen es ermittelt. Die staatliche Behörde für Marktregulierung leitete eine Untersuchung wegen angeblichen Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung des Unternehmens gemäß dem chinesischen Antimonopolgesetz ein.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Beschwerden von Betreibern von Gastfamilien in der Provinz Yunnan, die Trip.com und anderen Online-Reisebüros unlautere Praktiken vorwerfen.
Einem Branchenverband zufolge gehören zu diesen Praktiken die Erzwingung einseitiger Vertragsbedingungen, die willkürliche Erhöhung von Provisionssätzen und die Sperrung des Internetverkehrs für nicht konforme Partner.
Trip.com gab eine Erklärung ab, in der es erklärte, dass es "aktiv mit den Ermittlungen kooperiert" und "die behördlichen Auflagen in vollem Umfang erfüllen" werde. Das Unternehmen betonte, dass der Geschäftsbetrieb während der Untersuchung normal weiterlaufen werde.

Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter sein. Die Untersuchung findet nur einen Monat vor dem Neujahrsfest statt, einer der verkehrsreichsten Reisezeiten in China. Die Trip.com-Aktie ist nun auf dem besten Weg, den schlimmsten Ein-Tages-Rückgang seit November 2018 zu erleben.
Was uns der Markt über die Trip.com-Aktie sagt
Der brutale Ausverkauf der Trip.com-Aktie spiegelt die reale Angst davor wider, was die chinesischen Regulierungsbehörden tun könnten. Nach dem chinesischen Antimonopolgesetz müssen Unternehmen, die gegen die Bestimmungen verstoßen, mit Geldstrafen zwischen 1 % und 10 % des Vorjahresumsatzes rechnen.
Zum Vergleich: Trip.com meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von etwa 2,6 Milliarden US-Dollar, womit das Unternehmen auf einen Jahresumsatz von etwa 10 Milliarden US-Dollar zusteuert. Eine Geldbuße von 10 % würde einen Verlust von 1 Milliarde Dollar bedeuten, was für jedes Unternehmen eine enorme Belastung darstellt.
Der Präzedenzfall ist beängstigend. Im Jahr 2021 verhängten die chinesischen Regulierungsbehörden gegen Alibaba eine Rekordstrafe in Höhe von 2,58 Milliarden Dollar, nachdem eine Anti-Monopol-Untersuchung ergeben hatte, dass der E-Commerce-Riese seine marktbeherrschende Stellung jahrelang missbraucht hatte. Diese Strafe entsprach 4 % des Inlandsumsatzes von Alibaba im Jahr 2019.
Was die Aktie von Trip.com besonders beunruhigt, ist die Art der Beschwerden. Die Betreiber von Gastfamilien beschuldigen die Plattform, ihre Marktmacht auszunutzen, um die Partner bei Provisionen und Konditionen unter Druck zu setzen.
Das ist genau die Art von Verhalten, gegen die die chinesischen Regulierungsbehörden vorgehen, um einen übermäßigen Preiswettbewerb zu verhindern und kleine Unternehmen zu unterstützen.
- Trip.com dominiert das Online-Reisegeschäft in China.
- Das Unternehmen ist Eigentümer von Ctrip, das aufgrund seiner weiten Verbreitung unter chinesischen Reisenden manchmal als "Chinas Expedia" bezeichnet wird. Außerdem gehören dem Unternehmen Skyscanner und andere Buchungsplattformen.
- Diese marktbeherrschende Stellung macht das Unternehmen zu einem offensichtlichen Ziel für Regulierungsbehörden, die den ihrer Meinung nach unlauteren Wettbewerb eindämmen wollen.
Die jüngsten Finanzergebnisse des Unternehmens waren eigentlich recht gut. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 %, wobei die Buchungen für Unterkünfte um 18 % zunahmen. Die Zahl der Auslandsreisen aus China stieg um fast 20 %, und die internationalen Buchungen auf der Plattform wuchsen um 60 %. Das Unternehmen läuft auf allen Zylindern.
Doch all das spielt keine Rolle, wenn die Regulierungsbehörden beschließen, an Trip.com ein Exempel zu statuieren. Die chinesische Regierung geht immer aggressiver gegen große Tech-Unternehmen vor. Neben Alibaba haben die Behörden auch andere Giganten wegen verschiedener Verstöße gegen Vorschriften ins Visier genommen.
In letzter Zeit ist Peking auch gegen den übermäßigen Preiswettbewerb in verschiedenen Branchen vorgegangen. Die Regierung ist besorgt, dass brutale Preiskämpfe den Unternehmen schaden und zu einem deflationären Druck in der Wirtschaft beitragen.
Wenn die Aufsichtsbehörden die Provisionspraktiken von Trip.com als Teil dieses Problems betrachten, könnte das Unternehmen mit ernsthaften Konsequenzen rechnen.
Die Anleger sind zu Recht nervös. Die Trip.com-Aktie lag bereits vor dem Absturz am Mittwoch unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Jetzt liegen die Aktien mehr als 20 % unter diesem Niveau. Wenn sich die Ermittlungen in die Länge ziehen oder eine hohe Geldstrafe verhängt wird, könnte die Aktie weiter fallen.
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