Wichtige Kennzahlen für Meta Platforms Aktie
- Kursänderung für Meta Platforms Aktie: 6%
- $META Aktienkurs zum 10. Juli: $669
- 52-Wochen-Hoch: $796
- $META Aktienkursziel: $827
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Was ist passiert?
Die Meta (META) Aktie hatte ihre beste Woche seit Anfang 2024 und stieg um mehr als 12%, da Anleger zunehmend von der KI-Strategie von CEO Mark Zuckerberg begeistert waren.
Ein großer Teil dieser Begeisterung konzentriert sich auf einen kundenspezifischen KI-Chip mit dem Codenamen "Iris", den Meta laut einem internen Memo, das Reuters vorlag, im September in Produktion nehmen will.
Iris ist Teil eines größeren Projekts namens Meta Training and Inference Accelerators, kurz MTIA. Meta entwickelt diese Chips intern und arbeitet mit Broadcom am Chipdesign und mit Taiwan Semiconductor Manufacturing an der eigentlichen Fertigung zusammen.
Das Ziel ist einfach: Die Abhängigkeit von externen Chipherstellern wie Nvidia und AMD verringern und gleichzeitig die massiven Rechenkosten von Meta senken.
Die Tests des Iris-Chips dauerten nur sechs Wochen und ergaben keine größeren Probleme – ein bemerkenswertes Zeichen des Fortschritts für ein internes Chip-Projekt, das seit seinem Start vor mehr als fünf Jahren mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.
Meta plant, bis 2027 etwa alle sechs Monate einen neuen Chip auf den Markt zu bringen – ein deutlich schnelleres Tempo als der typische jährliche Zyklus, den die meisten Chiphersteller verfolgen. Diese Chip-Nachrichten kommen zu einer Zeit voller KI-Ankündigungen von Meta.
Nur wenige Monate nach der Vorstellung seines ersten proprietären KI-Modells, Muse Spark, brachte das Unternehmen diese Woche Muse Image auf den Markt, ein KI-Tool zur Bilderzeugung, das darauf abzielt, Creator und Werbetreibende für seine neuen Abonnementangebote zu gewinnen.
Meta stellte außerdem Muse Spark 1.1 vor, das speziell für Programmier- und agentenbasierte KI-Aufgaben entwickelt wurde und es damit in direktere Konkurrenz zu OpenAI, Anthropic und Google bringt.
Der Analyst der Bank of America, Justin Post, äußerte sich zu den Chip-Nachrichten und schrieb, dass Meta "möglicherweise erhebliche Kosteneinsparungen erzielt hat, um die Kapazitätskosten pro MW deutlich unter unsere und die Erwartungen des Marktes zu drücken."
Unterdessen schlug der Analyst von BNP Paribas, Nick Jomes, vor, dass Meta seine Prognosen für die Kapitalausgaben 2026 bei der Veröffentlichung der Q2-Zahlen erneut erhöhen könnte, möglicherweise auf einen Bereich von 135 bis 155 Milliarden Dollar.
Jomes sagte, Meta sei gut aufgestellt, um diese Ausgaben durch KI-Monetarisierung, Werbegewinne, Abonnementeinnahmen und sogar ein mögliches Cloud-Computing-Geschäft zu finanzieren.

Allerdings läuft nicht alles reibungslos für Meta. Die EU kam in einem vorläufigen Bericht zu dem Schluss, dass die "süchtig machenden" Design-Funktionen von Instagram und Facebook, wie endloses Scrollen und Autoplay, gegen den Digital Services Act des Blocks verstoßen.
Meta könnte mit einer Geldstrafe von bis zu 6 % seines gesamten Jahresumsatzes rechnen, wenn die Ergebnisse bestätigt werden.
Ein Meta-Sprecher sagte, das Unternehmen stimme den Ergebnissen nicht zu und verwies auf seine Teen-Accounts-Funktion als Beleg für seine Sicherheitsbemühungen.
Was der Markt uns über die Meta Platforms Aktie sagt
Anleger scheinen gut darauf zu reagieren, dass Meta endlich einen klareren, konkreteren Plan für seine enormen KI-Ausgaben vorlegt.
Im April war die Meta-Aktie um 7 % gefallen, nachdem das Unternehmen seine Prognosen für die Kapitalausgaben erhöht hatte, ohne viele Details dazu zu liefern, wie diese Ausgaben in neue Einnahmequellen umgesetzt werden sollen.

Die Chip-Fortschritte und neuen KI-Modell-Vorstellungen dieser Woche scheinen diese Lücke zu schließen und geben der Wall Street ein besseres Gefühl dafür, wo der Nutzen liegen könnte – sei es durch Werbung, Abonnements oder ein künftiges Cloud-Geschäft.
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