Die Amazon-Aktie ist letzte Woche um 2% gefallen. Hier ist, wohin die Aktien im Jahr 2026 gehen könnten

Nikko Henson4 Minuten gelesen
Rezensiert von: Thomas Richmond
Zuletzt aktualisiert Feb 4, 2026

Wichtige Statistiken für die Amazon-Aktie

  • Performance der letzten Woche: -2%
  • 52-Wochen-Spanne: $161 bis $259
  • Bewertungsmodell Kursziel: $325
  • Implizites Aufwärtspotenzial: 36,1% über 1,9 Jahre

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Was ist passiert?

Amazon Aktien fielen in der vergangenen Woche um etwa 2% und schlossen bei $239 pro Aktie, da Investoren ihr Engagement im Vorfeld des für den 5. Februar angesetzten Q4-Gewinnberichts des Unternehmens reduzierten.

Die Aktien wurden zu Beginn der Woche mit erhöhter Volatilität gehandelt, bevor sie nach unten abdrifteten, was eine vorsichtigere Positionierung nach einem starken mehrmonatigen Anstieg bis Anfang 2026 widerspiegelt.

Der Rückschlag war in erster Linie auf die Positionierung vor den Ergebnissen und nicht auf eine Veränderung der Fundamentaldaten zurückzuführen. Amazon begann die Woche am oberen Ende seiner jüngsten Handelsspanne, wobei die Erwartungen in Bezug auf das AWS-Wachstum, die Werbedynamik und die Margenexpansion bereits hoch waren.

Da ein wichtiger Gewinnkatalysator bevorstand, zogen es einige Anleger vor, ihre Gewinne zu sichern, anstatt ein zusätzliches Risiko einzugehen.

Die Aktivitäten der Analysten trugen im Laufe der Woche zur Stabilisierung der Stimmung bei. UBS bekräftigte ihr Buy-Rating und erhöhte ihr Kursziel auf $311, wobei sie sich auf verbesserte AWS-Profitabilitätsannahmen berief.

Citizens Financial hob sein Kursziel auf $315 an und verwies auf das Werbewachstum und die Hebelwirkung der Gewinnspanne, während Jefferies seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von $300 beibehielt.

Der breitere Analystenkonsens bleibt in der Nähe von 296 $ angesiedelt, was das Vertrauen in die längerfristige Ertragskraft von Amazon trotz kurzfristiger Volatilität stärkt.

Der Nachrichtenfluss unterstrich auch die längerfristigen Investitionsprioritäten von Amazon. Das Unternehmen kündigte Pläne an, bis 2030 35 Milliarden US-Dollar in Indien zu investieren, die sich auf KI-Infrastruktur, Nachhaltigkeitsinitiativen und die Unterstützung von Kleinunternehmen erstrecken, sowie eine Partnerschaft mit dem IIT Roorkee zur Entwicklung wiederverwertbarer Verpackungen aus landwirtschaftlichen Abfällen.

Unabhängig davon wies AWS-CEO Matt Garman Spekulationen über orbitale Rechenzentren zurück und bezeichnete das Konzept angesichts der aktuellen Startkosten als unwirtschaftlich. Er bekräftigte, dass sich das kurzfristige KI-Wachstum weiterhin auf den Ausbau terrestrischer Rechenzentren und nicht auf spekulative Alternativen konzentriert.

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Amazon-geleitetes Bewertungsmodell

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Ist Amazon unterbewertet?

Unter Bewertungsannahmen wird die Aktie modelliert mit:

  • Umsatzwachstum (CAGR): 11%
  • Operative Margen: 13%
  • Exit P/E Multiple: 32x
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Amazon-Umsatz und Analystenschätzungen zum Wachstum über fünf Jahre

Das Umsatzwachstum hat sich von den Höchstständen nach der Pandemie abgeschwächt und im niedrigen zweistelligen Bereich stabilisiert, was eher auf die Größe von Amazon als auf eine schwächere Nachfrage zurückzuführen ist. Die Schätzungen der Analysten deuten auf eine anhaltende Expansion hin, die von AWS, Werbung und Marktplatzdiensten von Drittanbietern angetrieben wird, aber nicht auf eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem aktuellen Niveau.

Dies untermauert die Ansicht, dass künftige Erträge eher von der Ausweitung der Gewinnspanne und der Verbesserung des Geschäftsmixes abhängen als von einem schnelleren Umsatzwachstum.

Auf der Grundlage dieser Inputs schätzt das Modell ein Kursziel von 325 $, was ein Gesamtaufwärtspotenzial von 36,1 % in den nächsten 1,9 Jahren bedeutet, was darauf hindeutet, dass die Aktie bei den derzeitigen Preisen unterbewertet ist.

Die Ergebnisse im nächsten Jahr hängen von der Umsetzung in den margenstärkeren Geschäftsbereichen von Amazon ab, insbesondere von der AWS-Optimierung, den KI-gesteuerten Cloud-Workloads und der fortgesetzten Monetarisierung von Werbung, die die operative Hebelwirkung unterstützt. Effizienz in der Auftragsabwicklung und Kostendisziplin bleiben ebenfalls wichtig, da zusätzliche Margensteigerungen bei der Größenordnung von Amazon einen überproportionalen Einfluss haben.

Auf dem aktuellen Niveau scheint Amazon unterbewertet zu sein, wobei die künftige Performance eher von der Ertragsqualität und der Beständigkeit der Margen als von einer aggressiven Umsatzbeschleunigung abhängt.

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  1. Umsatzwachstum
  2. Operative Margen
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