Wichtige Kennzahlen zur Meta-Aktie
- Kursentwicklung der Meta-Aktie: 9 %
- $META-Aktienkurs zum 1. Juli: 613 $
- 52-Wochen-Hoch: 796 $
- Kursziel für die $META-Aktie: 828 $
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Was ist passiert?
Die Meta-Aktie (META) legte am Mittwoch um fast 9 % zu, nachdem Berichte auftauchten, wonach das Unternehmen ein neues Cloud-Geschäft aufbaut, um seine überschüssige KI-Rechenleistung an externe Kunden zu verkaufen. Bloomberg berichtete zuerst über die Nachricht, und CNBC bestätigte sie.
Durch diesen Schritt würde sich die riesige KI-Infrastruktur von Meta von einer reinen Kostenstelle in einen umsatzgenerierenden Vermögenswert verwandeln.
Das Unternehmen entscheidet noch darüber, was genau angeboten werden soll – ob dies den Zugang zu auf seinen Servern gehosteten KI-Modellen oder reine Rechenkapazität bedeutet. In jedem Fall geht es darum, die Infrastruktur zu monetarisieren, die das Unternehmen in atemberaubendem Tempo aufgebaut hat.
Meta teilte Investoren im April mit, dass es plant, allein in diesem Jahr bis zu 145 Milliarden US-Dollar für Investitionen auszugeben, darunter für Rechenzentren und die Grafikchips, die zum Trainieren und Ausführen von KI-Modellen benötigt werden.

Die Cloud-Ankündigung verlieh der Meta-Aktie einen deutlichen Aufschwung, insbesondere weil einige Investoren angesichts der Ausgabenentwicklung des Unternehmens zunehmend beunruhigt waren.
Die Erzielung von Einnahmen aus ungenutzten Kapazitäten würde dazu beitragen, diese Kosten auszugleichen und einen klareren Weg zur Rendite aus den Infrastrukturinvestitionen aufzuzeigen.
Was uns der Markt über die Meta-Aktie verrät
Die Reaktion der Meta-Aktie steht in scharfem Kontrast zu den Entwicklungen bei den Cloud-Computing-Konkurrenten. Die Aktien von CoreWeave und der Nebius Group fielen nach der Meldung jeweils um etwa 12 %, was darauf hindeutet, dass der Markt Meta als glaubwürdigen neuen Wettbewerber in einem Bereich sieht, der bereits von Amazon, Microsoft und Google dominiert wird.
Meta würde in einen hart umkämpften Markt einsteigen, verfügt aber auch über Vorteile. CEO Mark Zuckerberg brachte diese Idee erstmals während der Bekanntgabe der Ergebnisse für das dritte Quartal 2025 zur Sprache und erwähnte sie erneut auf der Jahreshauptversammlung im Mai.
Er erklärte den Investoren damals, dass der Verkauf überschüssiger Rechenkapazität „definitiv im Raum steht“, sollte das Unternehmen über mehr Kapazität verfügen, als es benötigt.
Meta verfolgt eine ähnliche Strategie wie SpaceX, das in diesem Jahr ebenfalls mit dem Verkauf überschüssiger Rechenkapazität begonnen hat. SpaceX hat bereits große Verträge abgeschlossen, darunter eine Vereinbarung mit Anthropic über 1,25 Milliarden Dollar pro Monat und eine mit Google über 920 Millionen Dollar pro Monat.

Meta hat im Bereich KI eine schwierige Phase durchlaufen. Das Unternehmen gab im vergangenen Jahr 14 Milliarden US-Dollar aus, um Alexandr Wang von Scale AI abzuwerben.
Das erste Modell unter seiner Leitung, „Muse Spark“, wurde im April vorgestellt und eher als „Foundation“-Modell denn als „Frontier“-Modell beschrieben.
Die Ankündigung zum Cloud-Geschäft gibt Anlegern einen neuen Grund zum Optimismus, dass sich die KI-Ausgaben des Unternehmens letztendlich auszahlen werden.
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