Citi stuft die Lockheed-Martin-Aktie auf „Kaufen“ hoch, da historische Erholungen die Wahlängste überwiegen

Aditya Raghunath4 Minuten gelesen
Rezensiert von: Thomas Richmond
Zuletzt aktualisiert Jul 2, 2026

Wichtige Kennzahlen zur Lockheed-Martin-Aktie

  • Kursentwicklung der Lockheed-Martin-Aktie: 2 %
  • $LMT-Aktienkurs zum 1. Juli: 522 $
  • 52-Wochen-Hoch: 692 $
  • Kursziel für die $LMT-Aktie: 617 $

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Was ist passiert?

Citi hat dieLockheed Martin (LMT)-Aktie am Mittwoch von „Neutral“ auf „Kaufen“hochgestuft und das Kursziel von 571 $ auf 582 $ angehoben. Das bedeutet ein Aufwärtspotenzial von rund 14 % gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag.

Die Heraufstufung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich einige Anleger angesichts von Bedenken hinsichtlich der Wahlunsicherheit und eines möglichen politischen Wandels, der sich auf die Verteidigungshaushalte auswirken könnte, aus Verteidigungsaktien zurückgezogen haben.

Citi-Analyst John Godyn räumte diese Befürchtungen zwar ein, argumentierte jedoch, dass die Lockheed-Martin-Aktie genau zu den Titeln gehört, die sich nach Kursrückgängen in der Branche in der Regel wieder kräftig erholen.

Schätzungen zu Umsatz, EBIT und freiem Cashflow der LMT-Aktie in Milliarden USD (TIKR)

„Wir glauben, dass LMT ein gutes Beispiel für eine Verteidigungsaktie ist, die sich in der Vergangenheit nach Kursrückgängen stets konsequent und kräftig erholt hat“, schrieb Godyn in seiner Mitteilung an die Kunden.

Als Hauptgründe für die Heraufstufung hob er die starken Fundamentaldaten des Unternehmens und das rasante Wachstum seines Segments für Raketen und Feuerleitsysteme hervor.

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Was uns der Markt über die Lockheed-Martin-Aktie verrät

Die Lockheed-Martin-Aktie hat in diesem Jahr um etwa 5 % zugelegt und liegt damit leicht hinter dem S&P 500 zurück. Diese moderate Underperformance hat nach Ansicht von Citi eine Chance geschaffen.

Das zugrunde liegende Geschäft ist in guter Verfassung. Im ersten Quartal 2026 meldete Lockheed einen Umsatz von 18 Milliarden US-Dollar, wobei das Segment „Raketen und Feuerleitsysteme“ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 % wuchs – angetrieben durch Produktionssteigerungen bei PAC-3, JASSM, LRASM und PrSM.

Das Unternehmen unterzeichnete kürzlich einen Vertrag über 4,8 Milliarden US-Dollar zur Produktion von PAC-3-Raketen, der Teil eines umfassenderen Rahmenvertrags ist, mit dem die Produktionsrate von Abfangraketen in den nächsten Jahren verdreifacht werden soll.

Zudem sicherte sich das Unternehmen einen Auftrag im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar von der peruanischen Luftwaffe über 12 F-16-Kampfflugzeuge der Block-70-Version, mit der Option auf ein zweites Geschwader.

Die F-35 bewährt sich weiterhin im aktiven Kampfeinsatz, und der ursprüngliche Haushaltsantrag des Präsidenten sah eine Erhöhung der F-35-Stückzahlen vor.

Die Nachfrage nach den Systemen von Lockheed war selten größer. Die Raketenabwehrsysteme PAC-3, THAAD und Aegis wurden alle aktiv eingesetzt, und die Produktion wird aggressiv hochgefahren, um die Nachfrage zu decken.

Das Management hielt an seinem Gesamtjahresausblick fest: ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich, ein Segmentbetriebsergebnis von 8,4 bis 8,7 Milliarden US-Dollar und ein freier Cashflow von 6,5 bis 6,8 Milliarden US-Dollar.

LMT-Aktienbewertungsmodell (TIKR)

Kurzfristig gibt es jedoch einige Herausforderungen.

  • Der Gewinn je Aktie im ersten Quartal von 6,44 US-Dollar sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 %, was teilweise auf Gewinnanpassungen bei den Programmen F-16 und C-130 zurückzuführen ist.
  • Der freie Cashflow belief sich im Quartal aufgrund von zeitlichen Schwankungen beim Betriebskapital auf einen Mittelabfluss von 291 Millionen US-Dollar.
  • Das Management geht jedoch davon aus, dass sich diese Dynamik im weiteren Jahresverlauf verbessern wird.

Citis Argumentation für die Lockheed-Martin-Aktie lautet nicht, dass alles perfekt ist. Vielmehr geht es darum, dass der durch politische Befürchtungen ausgelöste Ausverkauf nicht mit der operativen Realität eines Unternehmens mit einem großen und wachsenden Auftragsbestand übereinstimmt.

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