Kennzahlen zur Johnson & Johnson-Aktie
- Performance der letzten Woche: 3%
- 52-Wochen-Spanne: $142 bis $236
- Bewertungsmodell Kursziel: $280
- Implizites Aufwärtspotenzial: 19% über 2,9 Jahre
Was ist mit der JNJ-Aktie passiert?
Die Aktien von Johnson & Johnson(JNJ) stiegen in der vergangenen Woche um 3 % inmitten mehrerer regulatorischer, rechtlicher und politischer Updates.
Am 30. Januar gab das Unternehmen bekannt, dass der CHMP der EMA eine positive Stellungnahme für AKEEGA zur Behandlung von mHSPC-Patienten mit BRCA1/2-Mutationen abgegeben hat.
Die CHMP-Stellungnahme unterstützte eine Indikationserweiterung für Niraparib und Abirateron mit Prednison oder Prednisolon und ADT, bis zur endgültigen europäischen Zulassung.
In der Zwischenzeit berichtete Reuters am 21. Januar letzten Jahres, dass ein leitender Angestellter von J&J sagte, das Unternehmen erwarte einen Anstieg des freien Cashflows auf etwa 21 Milliarden Dollar im Jahr 2026.
Die Geschäftsleitung nannte auch eine geschätzte Auswirkung der MedTech-Zölle auf das gesamte Jahr in Höhe von etwa 500 Mio. USD, was die Auswirkungen für 2025 übersteigt.
In der gleichen Aufforderung hieß es, dass J&J nicht erwartet, dass der Verlust von ACA-Subventionen oder politische Änderungen im Rahmen des "One Big Beautiful Bill" die Leistung von MedTech wesentlich beeinflussen werden.
Am 28. Januar hat die FDA DARZALEX FASPRO mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason für neu diagnostizierte Patienten mit multiplem Myelom zugelassen.
Ebenfalls letzte Woche präsentierte J&J Daten aus der Praxis, die zeigen, dass ERLEADA das Sterberisiko bei mCSPC-Patienten, die ohne Docetaxel behandelt werden, um 51 % gegenüber Darolutamid senkt.
Reuters berichtete außerdem, dass CEO Joaquin Duato in einem SEC-Filing vom 28. Januar eine Veräußerung von Johnson & Johnson-Stammaktien bekannt gegeben hat und dass J&J zugesagt hat, die Investitionen in den USA über vier Jahre um 25 % auf 55 Mrd. USD zu erhöhen, während sich die Arzneimittelhersteller auf die drohenden Zölle vorbereiten.

Ist die Johnson & Johnson-Aktie derzeit fair bewertet?
Im Rahmen des dargestellten Bewertungsmodells wird die Aktie wie folgt modelliert:
- Umsatzwachstum: 6,1
- Operative Margen: 34.5%
- Exit P/E Multiple: 18,4x
Johnson & Johnson ist als skalierte Gesundheitsplattform tätig, für die bis 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von etwa 6,1 % prognostiziert wird, was eine Normalisierung des Wachstums nach der Aufspaltung widerspiegelt.
Dieses Wachstumsprofil stellt einen Übergang von einer ungleichmäßigen Entwicklung in jüngster Zeit zu einem gleichmäßigeren Verlauf dar, der mit einem diversifizierten Pharma- und MedTech-Geschäft in globalem Maßstab vereinbar ist.
Die Rentabilität ist bereits etabliert und nicht erst im Entstehen begriffen, wobei die operativen Margen voraussichtlich auf 34,5 % steigen werden und damit über dem historischen Niveau liegen, was die Verbesserung des Produktmix und die operative Disziplin widerspiegelt.

Das Wachstum von EBIT und Nettogewinn folgt eher einer Margenausweitung als einer Volumenbeschleunigung, was auf eine operative Hebelwirkung hinweist, die durch die Qualität des Portfolios und nicht durch Kostensenkungen erzielt wird.
Der freie Cashflow bleibt im gesamten Modell durchgängig positiv und unterstützt die Beständigkeit der Bewertung, wobei die Cash-Generierung mit den Erträgen wächst und nicht auf einmalige Faktoren angewiesen ist.
Die Prognose geht eher von einer Normalisierung als von einer anhaltenden Beschleunigung aus und trägt damit einer Mäßigung der Margen und des Wachstums Rechnung, ohne das langfristige Cashflow-Profil zu beeinträchtigen.
Die Bewertung beruht eher auf der Umsetzung als auf der Ausweitung des Multiplikators, da das Exit-KGV von 18,4x eher einen bescheidenen Aufschlag auf die historische Spanne von JNJ darstellt als eine aggressive Neubewertung.
Auf der Grundlage dieser operativen und bewertungstechnischen Parameter scheint die JNJ-Aktie im Vergleich zum Zielwert des Modells von 280 USD über einen Zeitraum von etwa 2,9 Jahren unterbewertet.
Der derzeitige Aktienkurs impliziert eine langsamere Umsetzung und Margenrealisierung als das Modell annimmt, wodurch die Bewertungsergebnisse eher von einer stetigen Lieferung als von strategischen Veränderungen abhängen.
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Dazu sind nur drei einfache Eingaben erforderlich:
- Umsatzwachstum
- Operative Margen
- Exit KGV-Multiple
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