Wichtige Kennzahlen zur Intel-Aktie
- Kursentwicklung der Intel-Aktie in den letzten 6 Monaten: 267 %
- Aktienkurs von $INTC am 26. Juni: 133 US-Dollar
- 52-Wochen-Hoch: 141 $
- Kursziel für die $INTC-Aktie: 96 $
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Was ist passiert?
Die Intel-Aktie (INTC) steht im Fokus, nachdem Goldman Sachs die Berichterstattung mit einem „Neutral“-Rating und einem Kursziel von 150 $ aufgenommen hat. Die Bank sieht echte Rückenwindfaktoren für das Unternehmen, argumentiert jedoch, dass die Aktie die meisten guten Nachrichten bereits eingepreist hat.
Analyst James Schneider räumte ein, dass Intel tatsächlich von der steigenden Nachfrage nach Server-CPUs profitiert. Der Wandel vom KI-Training zur Inferenz – und nun hin zur agentenbasierten KI – rückt CPUs wieder in den Fokus.
Goldman schätzt, dass das Verhältnis von GPUs zu CPUs im Laufe der Zeit von derzeit 2:1 auf bis zu 1,1 bis 1,4:1 sinken könnte. Das ist ein bedeutender Rückenwind für die Intel-Aktie, wenn man bedenkt, wie tief die x86-Architektur im Unternehmens-Computing verankert ist.
Goldman sieht auch Potenzial im Foundry-Geschäft von Intel. Der Umsatz im Bereich Advanced Packaging könnte bis 2030 10 Milliarden US-Dollar erreichen, und der Umsatz mit externen Wafern dürfte ab 2028 steigen. Dies sind bedeutende langfristige Chancen.
Dennoch empfiehlt die Bank die Aktie nicht. Das Kernproblem ist die Bewertung. Goldman wies darauf hin, dass die engsten Konkurrenten von Intel – Nvidia, Broadcom und AMD – zu vergleichbaren oder niedrigeren Bewertungskennzahlen gehandelt werden und gleichzeitig eine bessere Umsatzprognose bieten. Goldman sieht das Risiko-Ertrags-Verhältnis derzeit als weitgehend ausgeglichen an.
Auch die Wettbewerbslage wirft Fragen auf.
- Goldman geht davon aus, dass AMD seinen Marktanteil bei Server-CPUs weiter ausbauen wird, und verweist dabei auf eine stärkere mittelfristige Produkt-Roadmap.
- Die Intel-Aktie könnte sich bei einer verbesserten Umsetzung dennoch gut entwickeln, doch die Anleger müssen für dieses Ergebnis den vollen Preis zahlen.

Die Fundamentaldaten verbessern sich.
- Im ersten Quartal 2026 meldete Intel einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognose um 1,4 Milliarden US-Dollar.
- AI-getriebene Geschäftsbereiche machen nun 60 % des Umsatzes aus und wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 40 %.
- Die Nachfrage nach Server-CPUs übersteigt das Angebot.
- Die Ausbeuten bei Intels 18A-Fertigungsprozess liegen über den internen Zielen.
- Das Unternehmen hat einen langfristigen Liefervertrag mit Google unterzeichnet und arbeitet gemeinsam mit SpaceX, xAI und Tesla an einer Halbleiterinitiative namens „Terafab“.
Was uns der Markt über die Intel-Aktie verrät
Goldmans „Neutral“-Einstufung der Intel-Aktie ist keine negative Einschätzung des Unternehmens – es handelt sich um eine Bewertung.
Das Unternehmen schneidet so gut ab wie seit Jahren nicht mehr. Da jedoch Wettbewerber wie Nvidia und Broadcom bei ähnlichen Kursen ein besser vorhersehbares Wachstum bieten, muss die Intel-Aktie hohe Hürden überwinden, um sich von hier aus weiter positiv abheben zu können.

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