Wichtige Kennzahlen zur Axon-Aktie
- Tagesperformance: 10 %
- 52-Wochen-Spanne: 339 bis 886 US-Dollar
- Zielkurs nach Bewertungsmodell: rund 660 $
- Impliziertes Aufwärtspotenzial: ca. 29 %
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Was ist passiert?
Die -Aktie stieg heute um etwa 10 % und notierte bei knapp 511 $ pro Aktie, nachdem eine neue Meldung über einen Bundesauftrag das TASER-Geschäft des Unternehmens wieder in den Mittelpunkt des Marktinteresses rückte. Die Anleger hatten bereits ihr Augenmerk auf Axons Umstellung von Elektroschockern auf eine breiter angelegte Plattform für öffentliche Sicherheit gerichtet, die Körperkameras, Cloud-Software zur Beweissicherung, Drohnen und KI-Tools umfasst. Daher gaben die neuen Nachrichten im Zusammenhang mit der ICE den Händlern einen weiteren Grund, sich erneut mit der Aktie zu befassen.
Die Aktie legte zu, da Berichten zufolge Präsident Donald Trump im Februar Axon-Aktien im Wert von 1 bis 5 Millionen US-Dollar gekauft hatte, bevor die ICE später eine Ausschreibung für einen potenziellen TASER-Auftrag im Wert von 220 Millionen US-Dollar veröffentlichte. Bislang wurde noch kein Auftrag vergeben, und Axon wurde in der Ausschreibung nicht direkt namentlich genannt, doch die Anleger werteten die Schlagzeile als mögliche Einnahmequelle auf Bundesebene, da die TASER-Geräte von Axon eng mit dieser Beschaffungskategorie verbunden sind.
In dieser Woche hob Axon bei einer speziellen Kundenkonferenz die zunehmende Verbreitung seiner KI- und Drohnen-Tools hervor. Chief Customer Officer Mike Wagers erklärte, dass Programme, bei denen Drohnen als Ersthelfer eingesetzt werden, es ermöglichen, 20 % bis 40 % der Einsätze von Drohnen abwickeln zu lassen, ohne dass Polizeibeamte ausrücken müssen. Der Polizeichef von Redmond, Darrell Lowe, sagte, die Einführung von Drohnen als Ersthelfer sei wahrscheinlich von Dauer, und fügte hinzu: „Das wird so bleiben.“ Die Polizeichefin von Overland Park, Doreen Jokerst, erklärte hingegen, ihre Behörde nutze „Draft One“, „Axon Standards“, „Prepared“ und „DFR“, wobei Drohnen 26 % schneller reagieren würden als Polizeibeamte.
Dieser Schritt baut zudem auf den starken Ergebnissen von Axon im ersten Quartal auf, als der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34 % auf 807 Millionen US-Dollar stieg, der Umsatz im Bereich Software & Services um 35 % auf 355 Millionen US-Dollar wuchs und der Umsatz mit KI-Produkten um mehr als 700 % zunahm. Dieses Wachstum ist stärker als das des wichtigsten Konkurrenten Motorola Solutions, der für das erste Quartal ein Umsatzwachstum von 7 % und ein Wachstum im Bereich Software und Dienstleistungen von 18 % vermeldete, was den Anlegern einen klareren Grund liefert, Axon im Bereich der öffentlichen Sicherheitstechnologie eine höhere Wachstumsprämie zuzuweisen.

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Ist Axon unterbewertet?
Unter Bewertungsannahmen wird die Aktie anhand folgender Faktoren modelliert:
- Umsatzwachstum: rund 30 %
- Operative Margen: rund 9 %
- KGV zum Ausstieg: 53x
Basierend auf diesem Modell erscheint Axon leicht unterbewertet, wobei das Kursziel von rund 660 US-Dollar ein Aufwärtspotenzial von etwa 29 % in den nächsten 2,5 Jahren impliziert.
Die Annahme zum Umsatzwachstum stützt sich auf konkrete Geschäftsfaktoren: TASER-10-Upgrades, die Nachfrage nach Bodycams, der Einsatz von Drohnen, Produkte zur Abwehr von Drohnen sowie Cloud-Tools zur Beweissicherung erweitern Axons Rolle vom Hardware-Anbieter hin zu einem Betriebssystem für die öffentliche Sicherheit.

Die Grafik zum Segmentumsatz verdeutlicht, warum Investoren Axon als mehr als nur ein TASER-Hardware-Unternehmen betrachten, da das Wachstum zunehmend durch Software & Services, vernetzte Geräte und die breitere Einführung von Plattformen für die öffentliche Sicherheit gestützt wird.
Die Margenannahme ist eher konservativ, da Axon nach wie vor stark in KI, Vertriebskapazitäten und die Entwicklung neuer Produkte investiert; die Margenaussichten verbessern sich jedoch, wenn mehr Behörden margenstärkere Softwareprodukte wie „Draft One“, „Evidence.com“, Echtzeit-Einsatztools und automatisierte Berichterstellung einsetzen.
Auf dem aktuellen Niveau erscheint Axon Enterprise unterbewertet, jedoch nicht stark abgewertet, wobei die zukünftigen Renditen wahrscheinlich von einer anhaltenden Nachfrage seitens der Bundesbehörden, höheren Software-Verkaufsquoten und dem Nachweis abhängen, dass KI-Tools den Umsatz pro Behörde steigern können, ohne die Kundenakzeptanz zu verlangsamen.
Wie viel Aufwärtspotenzial hat die Axon-Aktie von hier aus?
Anleger können den potenziellen Aktienkurs von Axon Enterprise – oder den möglichen Wert jeder beliebigen Aktie – in weniger als einer Minute mit dem neuen Bewertungsmodell-Tool von TIKR schätzen.
Dazu sind lediglich drei einfache Eingaben erforderlich:
- Umsatzwachstum
- Betriebsmargen
- KGV-Multiplikator
Anhand dieser Angaben berechnet TIKR den potenziellen Aktienkurs und die Gesamtrenditen in den Szenarien „Bull“, „Base“ und „Bear“, sodass Sie schnell erkennen können, ob eine Aktie unter- oder überbewertet erscheint.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Werte Sie eingeben sollen, füllt TIKR die einzelnen Felder automatisch mit den Konsensschätzungen der Analysten aus und bietet Ihnen so einen schnellen, zuverlässigen Ausgangspunkt.
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