Wichtige Kennzahlen für die AMD-Aktie
- Performance am Donnerstag: -5%
- 52-Wochen-Spanne: $149 bis $585
- Zielpreis laut Bewertungsmodell: Rund $540
- Impliziertes Aufwärtspotenzial: Rund 8%
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Was ist passiert?
AMD ist zu einer der klarsten Wetten der Wall Street auf das Aufkommen einer glaubwürdigen Alternative zu Nvidia im KI-Computing geworden, aber dieser Optimismus macht die Aktie auch anfällig, wenn das Vertrauen in den Ausgabenboom der Branche nachlässt. Diese Spannung trat am Donnerstag zutage, als die AMD-Aktie um 5% auf $501 fiel, während es zu einem breiten Verkauf von Halbleiteraktien kam. Die Aktie handelte zwischen $492 und $519, bevor sie nahe dem Tagesief schloss, was zeigt, dass der Verkaufsdruck bis zum Börsenschluss anhielt.
AMD fiel, weil Anleger bei hochperformanten KI-Aktien Gewinne mitnahmen und die Frage stellten, ob die massiven Investitionen in Rechenzentren weiterhin angemessene Renditen generieren würden. Der Philadelphia Semiconductor Index fiel um 4%, während AMD, Intel und Micron jeweils zwischen 5% und 6% zurückgingen, was bestätigte, dass die Schwäche branchenweit auftrat. AMD konkurriert hauptsächlich mit Nvidia bei KI-Beschleunigern und integrierten Serversystemen und mit Intel bei Serverprozessoren. Obwohl die Unternehmen ihre Segmente unterschiedlich definieren, stieg der neueste Umsatz von AMD im Data-Center-Segment um 57% auf $5,8 Milliarden, verglichen mit Nvidias Wachstum von 92% auf $75,2 Milliarden und Intels Wachstum von 22% auf $5,1 Milliarden. Dies zeigt, dass AMD schneller wächst als Intel, während Nvidia beim Data-Center-Umsatz deutlich größer bleibt.
Auf der Technologiekonferenz der Bank of America im Juni sagte AMD-CFO Jean Hu, dass das Server-CPU-Geschäft des Unternehmens, das Prozessoren für Rechenzentren verkauft, im Q1 um mehr als 50% gewachsen sei und im Q2 ein Wachstum von mehr als 70% im Jahresvergleich erwartet werde, wobei etwa zwei Drittel dieses Wachstums auf höhere Stückzahlen zurückzuführen seien. Hu sagte: "Die Nachfrage ist enorm, das Angebot ist immer noch knapp," und erklärte, dass AMD mit TSMC zusammengearbeitet habe, um Kapazitäten für den Anstieg der Produktion zu sichern. AMD erwartet, seinen MI450-KI-Beschleuniger im Q3 auf den Markt zu bringen, während Kunden bereits vollständige Helios-KI-Server-Racks mit Produktions-Workloads testen. Das Management erwartet signifikante Umsatzsteigerungen im Q4 2026 und Q1 2027, während die Prognosen von OpenAI und Meta für 2027 die ursprünglichen Pläne von AMD übertreffen.
Die Wall Street blieb trotz des Rückgangs am Donnerstag optimistisch. KeyBanc erhöhte sein Kursziel auf $725 von $530, die Bank of America hob ihr Ziel auf $620 von $550 an und TD Cowen erhöhte sein Ziel auf $675 von $600. Die Unternehmen betonten die Nachfrage nach Serverprozessoren und den erwarteten Anstieg der Produktion von MI450 und Helios. EPYC ist AMDs Familie von Serverprozessoren, die mit Intels Xeon-Chips konkurriert, während Helios den Kunden ein komplettes KI-Server-Rack und eine Alternative zu Nvidias integrierten Systemen bietet. AMDs Advancing-AI-Event am 22. und 23. Juli und die Quartalszahlen für das zweite Quartal am 4. August werden zeigen, ob die starken Kundenprognosen sich in Helios-Implementierungen, MI450-Auslieferungen und ausgewiesenem Umsatz niederschlagen.

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Ist AMD fair bewertet?
Unter Bewertungsannahmen wird die Aktie modelliert mit:
- Umsatzwachstum (CAGR): Rund 35%
- Operative Margen: Rund 28%
- Exit-KGV: Rund 33x
Die Annahme von 35% Umsatzwachstum erfordert, dass AMD das Angebot an EPYC-Serverprozessoren ausweitet, die MI450-Auslieferungen planmäßig beginnt und Kundenprognosen und -bestellungen in Auslieferungen und realisierten Umsatz umwandelt.
Die Annahme einer operativen Marge von 28% hängt von einer höheren Gewichtung des Data-Center-Geschäfts und operativer Hebelwirkung ab, während Ausgaben für MI450, Helios, Software und die Bereitstellung von Kapazitäten die kurzfristige Ausweitung begrenzen könnten.

Das Exit-KGV von 33x liegt nahe am Fünfjahresdurchschnitt von AMD von 34x und unterhalb des aktuellen KGV der nächsten zwölf Monate von etwa 57x. Das bedeutet, das Modell geht von einer erheblichen Bewertungskompression aus und stützt sich nicht auf ein höheres KGV.
Für den Rest des Jahres 2026 sind die größten Geschäftstreiber der Helios-Start, Venice (AMDs Serverprozessor der nächsten Generation) und Verbesserungen an ROCm, AMDs offener Software-Stack für die Ausführung von KI-Workloads und seine Antwort auf Nvidias CUDA-Ökosystem.
Basierend auf diesen Eingaben schätzt das Modell einen Zielpreis von rund $540 bis Ende 2028, was ein Gesamtaufwärtspotenzial von rund 8% und etwa 3% pro Jahr ab dem Schlusskurs von $501 impliziert. Damit ist AMD fair bewertet, und zukünftige Renditen hängen von der Produktumsetzung und Marktanteilsgewinnen ab.
Wie viel Aufwärtspotenzial hat die AMD-Aktie von hier aus?
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Alles, was benötigt wird, sind drei einfache Eingaben:
- Umsatzwachstum
- Operative Margen
- Exit-KGV
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