Amazon startet weitere Satelliten, um den Start seines ersten Weltraum-Internetdienstes für Ende 2026 vorzubereiten

Aditya Raghunath4 Minuten gelesen
Rezensiert von: Thomas Richmond
Zuletzt aktualisiert Jul 3, 2026

Wichtige Kennzahlen zur Amazon-Aktie

  • Kursentwicklung der Amazon-Aktie in den letzten 5 Tagen: 7 %
  • Aktienkurs von $AMZN am 2. Juli: 243 $
  • 52-Wochen-Hoch: 279 $
  • Kursziel für die $AMZN-Aktie: 313 $

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Was ist passiert?

Amazon (AMZN) hat bei seinem Vorstoß, mit SpaceXs Starlink zu konkurrieren, einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Das Unternehmen brachte am frühen Donnerstagmorgen 29 Satelliten an Bord einer Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance in die Umlaufbahn und erhöhte damit die Gesamtzahl seiner LEO-Konstellation auf mehr als 390 Satelliten.

Laut Chris Weber, Vizepräsident von Amazon Leo, reicht dies aus, um einen kontinuierlichen Dienst in den ersten Breitengraden zu gewährleisten.

Der Start ebnet Amazon den Weg, noch in diesem Jahr den ersten kommerziellen Betrieb seines Leo-Internetnetzwerks aufzunehmen.

Das Unternehmen hatte bereits im November ausgewählten Unternehmen eine Vorschau für den Unternehmensbereich angeboten, doch dies ist das erste Mal, dass Amazon Leo für Privatkunden und Behördenkunden verfügbar ist.

  • Amazon liegt weit hinter SpaceX zurück, das einen Vorsprung von vier Jahren hatte.
  • Starlink betreibt mittlerweile rund 10.000 Satelliten und versorgt mehr als 10 Millionen Abonnenten.
  • Amazon kündigte das Projekt 2019 an und benannte es schließlich in „Leo“ um.
  • Das langfristige Ziel des Unternehmens ist eine Konstellation von rund 7.700 Satelliten, doch ein Mangel an Startkapazitäten hat den Ausbau verlangsamt.
AMZN-Aktie: Umsatz-, EBIT- und Free-Cashflow-Schätzungen in Milliarden USD (TIKR)

Weitere Rückschläge gab es im Mai, als eine „New Glenn“-Rakete von Blue Origin während eines Tests auf der Startrampe explodierte – nur wenige Tage, bevor sie eine Ladung Amazon-Satelliten transportieren sollte.

Amazon gab bekannt, dass bei der nächsten LEO-Mission die Schwerlastrakete „Vulcan“ von ULA zum Einsatz kommen wird, um den Aufbau zu beschleunigen.

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Was uns der Markt über die Amazon-Aktie verrät

Anleger der Amazon-Aktie betrachten das Leo-Satellitengeschäft als potenziellen langfristigen Wachstumsmotor. Bei der Ergebniskonferenz zum ersten Quartal 2026 bezeichnete CEO Andy Jassy es als ein Geschäft mit dem Potenzial, sich zu einem „sehr großen, viele Milliarden Dollar umsatzstarken Geschäft“ zu entwickeln, und verglich dessen kapitalintensive Anfangsphase mit der Situation von AWS in dessen Anfängen.

Amazon hat bereits kommerzielle Vereinbarungen mit Unternehmen wie Delta Air Lines unterzeichnet, das sich verpflichtet hat, ab 2028 mindestens die Hälfte seiner Flotte mit Leo auszustatten, sowie mit AT&T, Vodafone und anderen.

Amazon gab kürzlich zudem eine Vereinbarung zur Übernahme von Globalstar bekannt, um Satellitenfunktionen mit direkter Geräteanbindung zu integrieren, und schloss einen Vertrag mit Apple ab, um Satellitendienste für iPhones und Apple Watches bereitzustellen.

Das Unternehmen plant mehr als 20 Starts im Jahr 2026 und über 30 im Jahr 2027, wobei der kommerzielle Betrieb planmäßig im dritten Quartal 2026 anlaufen soll. Nach Angaben des Managements macht die Kombination aus geringer Latenz, wettbewerbsfähigen Preisen und der Integration in AWS Amazon Leo besonders attraktiv für Unternehmens- und Regierungskunden.

Bewertungsmodell für die AMZN-Aktie (TIKR)

Ob die Amazon-Aktie kurzfristig maßgeblich von Leo profitiert, hängt von der Umsetzung ab.

Das Unternehmen liegt immer noch deutlich hinter Starlink zurück, und Startverzögerungen stellen eine anhaltende Herausforderung dar.

Doch die Konstellation wächst, die Inbetriebnahme steht kurz bevor, und die Pipeline an Kundenverpflichtungen füllt sich bereits.

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  1. Umsatzwachstum
  2. Betriebsmargen
  3. KGV zum Ausstieg

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