Merck & Co. (NYSE: MRK) ist ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen, das Medikamente, Impfstoffe und Gesundheitslösungen in den Bereichen Onkologie, Infektionskrankheiten und kardiometabolische Erkrankungen entwickelt.
Das Unternehmen ist vor allem für sein Krebsmedikament Keytruda und seinen HPV-Impfstoff Gardasil bekannt. Die Aktien wurden kürzlich bei 84 $ pro Aktie gehandelt, was Merck eine Marktkapitalisierung von etwa 210 Mrd. $ verleiht. Trotz der Größe des Unternehmens ist die Aktie im vergangenen Jahr um etwa 28 % gefallen, da die Anleger das verlangsamte Wachstum gegen die Stärke der Forschungspipeline und den stetigen Cashflow abwägen.
Merck wurde vor über einem Jahrhundert gegründet und hat sich zu einem der größten Gesundheitsunternehmen der Welt entwickelt. Heute ist das Unternehmen im Besitz von globalen Vermögensverwaltern, Pensionsfonds und staatlichen Investoren. Der institutionelle Besitz scheint das Vertrauen in die Fähigkeit von Merck widerzuspiegeln, stabile Erträge zu erwirtschaften, auch wenn Patentabläufe und der Wettbewerb ständige Risiken darstellen. Der Insiderhandel ist ein weiterer Faktor, der zeigt, wie die Führungskräfte des Unternehmens ihr persönliches Engagement in der Aktie steuern können.
Betrachtet man sowohl die Trends bei den Besitzverhältnissen als auch die Bewegungen der Insider, so ergibt sich ein klareres Bild davon, wie große Investoren und Führungskräfte sich Merck im Moment zu nähern scheinen.
Wer sind die wichtigsten Aktionäre von Merck?

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Merck entwickelt Krebstherapien, Impfstoffe und Medikamente gegen chronische und infektiöse Krankheiten und ist damit eine Kernbeteiligung für viele institutionelle Anleger. Die Aktie wird hauptsächlich von großen Vermögensverwaltern gehalten, wobei passive Indexfonds den größten Teil der Basis ausmachen.
- Vanguard Group: 251,8 Mio. Aktien (10,1%), ~$21,2B. Leicht zugelegt (+0,1%).
- BlackRock: 142,8 Mio. Aktien (5,7%), ~$12,0 Mrd. Abbau von 4,5 Mio. Aktien (-3,1%).
- State Street: 118,5 Mio. Aktien (4,7%), ~$10,0 Mrd. 2,0 Mio. Aktien (-1,7%) abgebaut.
- Wellington Management: 76,9 Mio. Aktien (3,1%), ~$6,5B. Reduzierte 4,8 Mio. Aktien (-5,9%).
- Geode Capital: 59,0 Mio. Aktien (2,4%), ~$5,0B. Rückgang um 705K Aktien (-1,2%).
- Charles Schwab: 53,9 Mio. Aktien (2,2%), ~$4,5B. 4,6 Mio. Aktien hinzugefügt (+9,4%).
- Norges Bank: 36,1 Mio. Aktien (1,5%), ~$3,0 Mrd. 1,1 Mio. Aktien hinzugefügt (+3,2%).
Ein Highlight des letzten Quartals ist Magnetar Financial unter der Leitung von Alec Litowitz, das seine Merck-Beteiligung um mehr als 330 % auf etwa 36,6.000 Aktien im Wert von 2,9 Mio. $ erhöht hat. Ein solch starker Anstieg sieht wie eine taktische Wette auf die Aktie aus.
Ein weiterer bemerkenswerter Schritt kam von Capula Management, das von Yan Huo geleitet wird, der seine Position um etwa 141 % auf über 9,1.000 Aktien im Wert von 721.000 $ aufstockte. Auch wenn die Beteiligung gering ist, zeigt der prozentuale Sprung ein steigendes Interesse.
In der Zwischenzeit hat Chilton Investment, das von Richard Chilton verwaltet wird, seinen Anteil an Merck um fast 140 % erhöht und hält nun etwa 7,6.000 Aktien im Wert von 605.000 $. Dieser Schritt deutet auf eine wachsende Überzeugung trotz der geringen Allokation hin.
Die von Ray Dalio gegründete Bridgewater Associates schließlich stockte ihre Position um mehr als 115 % auf rund 1,15 Mio. Aktien im Wert von 91,0 Mio. $ auf. Diese Käufe sind ein großer Vertrauensbeweis eines der größten Hedgefonds der Welt.
Für die Anleger sieht dies nach einer stabilen Basis aus, die von passiven Riesen angeführt wird, während die aktiven Manager gespalten sind. Der Anstieg von Schwab um 9 % könnte auf das Vertrauen in die Bewertung von Merck hindeuten, während die Kürzung von Wellington die Vorsicht hinsichtlich des kurzfristigen Wachstums widerspiegeln könnte.
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Mercks jüngste Insider-Trades

Der Insiderhandel kann manchmal Aufschluss darüber geben, wie zuversichtlich die Führungskräfte und Direktoren in Bezug auf die Aussichten des Unternehmens sind. Auch wenn die Verkäufe mit Diversifizierung, Aktienzuteilungen oder vorgegebenen Handelsplänen zusammenhängen, können die Muster dennoch auf die Stimmung in der Unternehmensführung hinweisen. Im Fall von Merck scheint es in jüngster Zeit Aktienkompensationen und Verkäufe dieser Aktien gegeben zu haben, doch waren diese Transaktionen recht bescheiden.
Hier sind einige der jüngsten Insider-Verkäufe:
- Chirfi Guindo (Offizier): Verkaufte ~18K Aktien zu ~$79 von den ~37K Aktien, die er im August erhalten hatte.
- David Michael Williams (Offizier): Verkaufte ~8,4K Aktien von den ~17K Aktien, die er im August erhalten hatte.
Für Anleger könnte das Fehlen von Insiderkäufen darauf hindeuten, dass führende Unternehmen bei den derzeitigen Kursen vorsichtig sind, sich zu engagieren. Gleichzeitig sehen viele dieser Käufe relativ klein aus und könnten einfach Zuschüsse oder Diversifizierungsbedarf widerspiegeln.
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Was uns die Daten zu Besitz und Insiderhandel sagen
Die Aktionärsbasis von Merck wird von passiven Riesen wie Vanguard, BlackRock und State Street gestützt, wodurch ein Großteil der Aktien an Indexflüsse gebunden ist. Bei den aktiven Managern haben Charles Schwab und Norges Bank aufgestockt, was das Vertrauen in die Bewertung und die langfristige Pipeline von Merck widerspiegeln könnte. Gleichzeitig zeigen die Kürzungen von Wellington und BlackRock, dass nicht alle Institutionen positiv eingestellt sind.
Die Insideraktivitäten scheinen eher auf Verkäufe ausgerichtet zu sein, mit bescheidenen Transaktionen von Führungskräften und Direktoren. Das Fehlen nennenswerter Insiderkäufe könnte darauf hindeuten, dass die Unternehmensführung zögert, ihr Engagement bei den derzeitigen Preisen zu erhöhen.
Insgesamt ergibt sich ein gemischtes Bild. Die Institutionen betrachten Merck weiterhin als eine Kernbeteiligung, aber selektive Kürzungen und Insiderverkäufe deuten auf ein gewisses Zögern hin.
Die Anleger warten möglicherweise auf stärkere Beweise dafür, dass Merck die Wachstumsdynamik über seine aktuellen Blockbuster hinaus aufrechterhalten kann.
Wall Street-Analysten sind optimistisch für diese 5 unterbewerteten Compounders mit Marktübertreffungspotenzial
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